Das Spiel: Besiktas – Trabzonspor (Freitag, 19 Uhr, MEZ).
Die Lage: Die Fans können den Taschenrechner stecken lassen, die Lage ist eindeutig. Gewinnen die Schwarzen Adler sind sie Dritter und für die Europa League qualifiziert. Verlieren sie, müssen Sie in ein Entscheidungsspiel um den letzten Euro-League-Platz gegen den Fünften und Sieger der zweiten-Play-Off-Runde. Ein Szenario, dass man bei Besiktas vermeiden will. Der Optimismus ist groß – vor allem dank der Leistungen in den letzten Wochen. Gegen Fener gab es ein 1:0, gegen Galatasaray nach furioser Aufholjagd noch ein 2:2. Trainer Tayfur Havutcu sagt deshalb nicht ganz zu Unrecht: „Wir steigern uns von Woche zu Woche.“ Verzichten muss er auf Mittelfeldspieler Veli Kavlak, der eine Gelb-Sperre abbrummen wird.
Robertos Perspektive: Auch Roberto zeigte zuletzt starke Leistungen – und gibt sich zuversichtlich: „Wir haben zuletzt wieder gezeigt, wozu wir fähig sind. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass wir die drei Punkte holen.“
Der Gegner: Es sind ungemütliche Tage für Trabzonspor. In der Liga gab es in den letzten neun Spielen nur einen Sieg – und beim 1:3 gegen Fenerbahce am vergangenen Wochenende ging es drunter und drüber. Fans und Teile der Spieler benahmen sich daneben, die Punkte gingen flöten – und Trainer Senol Günes war danach sichtlich bedient: „Wir haben schon seit Wochen Konzentrationsschwächen.“ Die will am Freitag auch Besiktas ausnutzen. Allerdings sind die Schwarzen Adler gewarnt – sie waren der einzige Gegner, gegen den Trabzon zuletzt gewinnen konnte: beim 1:0 vor knapp drei Wochen im heimischen Hüseyin Avni Aker Stadyum.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
2:2 – Irre Aufholjagd beim Spitzenreiter
Das Spiel: Galatasaray – Besiktas 2:2 (2:0). Was für ein Spiel! Und was für eine Aufholjagd der Schwarzen Adler. Nach einer ersten Halbzeit mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, drehte Besiktas nach der Pause mächtig auf, vergab jedoch beste Chancen. Erst, als schon niemand mehr mit der Wende rechnete, schlug das Team von Trainer Tayfur Havutcu innerhalb von einer Minute doch noch zweimal zu. Damit zog Besiktas an Konkurrent Trabzonspor vorbei – und kann sich am letzten Spieltag im direkten Duell zu Hause Platz drei sichern.
Die Tore: 1:0 Melo (9.), 2:0 Almeida (45., Eigentor), 2:1 Holosko (86.), 2:2 Ujfalusi (87., Eigentor).
Robertos Arbeitstag: Es war eine starke Vorstellung von Roberto auf der rechten Seite. Defensiv gewann er nahezu jeden Zweikampf – und offensiv sorgte er mit klugen Pässen und dynamischen Vorstößen immer wieder für Gefahr.
Die Tore: 1:0 Melo (9.), 2:0 Almeida (45., Eigentor), 2:1 Holosko (86.), 2:2 Ujfalusi (87., Eigentor).
Robertos Arbeitstag: Es war eine starke Vorstellung von Roberto auf der rechten Seite. Defensiv gewann er nahezu jeden Zweikampf – und offensiv sorgte er mit klugen Pässen und dynamischen Vorstößen immer wieder für Gefahr.
Samstag, 5. Mai 2012
Nachlegen in der Höhle der Löwen
Das Spiel: Galatasaray – Besiktas (Sonntag, 18 Uhr, MEZ).
Die Lage: Die Erleichterung nach dem ersten Sieg im Süper Final (1:0 gegen Fenerbahce) ist spürbar. „Das war sehr wichtig für uns“, sagt auch Trainer Tayfur Havutcu, „der Vorstand, die Mannschaft, die Fans, der ganze Verein hat solch einen Sieg gebraucht.“ Aber nur mit einem Sieg wird es nichts werden mit dem angestrebten dritten Platz, den noch immer Trabzonspor mit einem Punkt Vorsprung belegt. Deshalb gibt Torwart Cenk Gönen auch das Ziel für den Schlussspurt aus: „Wir wollen jetzt noch die restlichen beiden Spiele gewinnen.“ Die erste Hürde ist jedoch nicht gerade einfach: Besiktas muss bei den Löwen antreten, bei Spitzenreiter Galatasaray.
Robertos Perspektive: Roberto zeigte beim Derbysieg gegen Fenerbahce defensiv eine starke Leistung und nahm Stürmerstar Miroslav Storch quasi komplett aus dem Spiel. „Der Sieg war schön“, sagt Roberto, „aber wenn wir nicht nachlegen, können wir uns dafür auch nichts kaufen.“
Der Gegner: Es war nicht der beste Abend der Löwen vergangenen Mittwoch. Durch ein 0:0 zu Hause gegen Trabzonspor gab es im Titelrennen einen Dämpfer, wie auch Trainer Fatih Terim zugab: „Für uns war es, so ehrlich müssen wir sein, ein unerwarteter und harter Punktverlust.“ Den Trost gab es am Tag danach – durch einen Sieg von Besiktas gegen den Tabellenzweiten Fenerbahce. Das freute die Löwen, macht ihnen aber keine Angst. Verteidiger Emmanuel Eboue gab jedenfalls schon mal selbstbewusst zu Protokoll: „Wir werden ohne Probleme gewinnen.“ Verzichten müssen sie dabei jedoch auf die Anweisungen ihres Trainers. Terim wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung für drei Spiele gesperrt.
Die Lage: Die Erleichterung nach dem ersten Sieg im Süper Final (1:0 gegen Fenerbahce) ist spürbar. „Das war sehr wichtig für uns“, sagt auch Trainer Tayfur Havutcu, „der Vorstand, die Mannschaft, die Fans, der ganze Verein hat solch einen Sieg gebraucht.“ Aber nur mit einem Sieg wird es nichts werden mit dem angestrebten dritten Platz, den noch immer Trabzonspor mit einem Punkt Vorsprung belegt. Deshalb gibt Torwart Cenk Gönen auch das Ziel für den Schlussspurt aus: „Wir wollen jetzt noch die restlichen beiden Spiele gewinnen.“ Die erste Hürde ist jedoch nicht gerade einfach: Besiktas muss bei den Löwen antreten, bei Spitzenreiter Galatasaray.
Robertos Perspektive: Roberto zeigte beim Derbysieg gegen Fenerbahce defensiv eine starke Leistung und nahm Stürmerstar Miroslav Storch quasi komplett aus dem Spiel. „Der Sieg war schön“, sagt Roberto, „aber wenn wir nicht nachlegen, können wir uns dafür auch nichts kaufen.“
Der Gegner: Es war nicht der beste Abend der Löwen vergangenen Mittwoch. Durch ein 0:0 zu Hause gegen Trabzonspor gab es im Titelrennen einen Dämpfer, wie auch Trainer Fatih Terim zugab: „Für uns war es, so ehrlich müssen wir sein, ein unerwarteter und harter Punktverlust.“ Den Trost gab es am Tag danach – durch einen Sieg von Besiktas gegen den Tabellenzweiten Fenerbahce. Das freute die Löwen, macht ihnen aber keine Angst. Verteidiger Emmanuel Eboue gab jedenfalls schon mal selbstbewusst zu Protokoll: „Wir werden ohne Probleme gewinnen.“ Verzichten müssen sie dabei jedoch auf die Anweisungen ihres Trainers. Terim wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung für drei Spiele gesperrt.
Donnerstag, 3. Mai 2012
1:0 – Besiktas feiert Derby-Sieg!
Das Spiel: Besiktas – Fenerbahce 1:0 (1:0). Es geht doch. Besiktas feiert gegen Fenerbahce den ersten Derby-Sieg der Saison und zugleich den ersten Dreier der Play-Off-Runde. In Halbzeit eins hatte Fenerbahce leichte Vorteile, doch kurz vor der Pause traf Hugo Almeida zur Führung für die Schwarzen Adler. In der zweiten Hälfte hatte Besiktas die Partie weitgehend im Griff und lies sich die Führung nicht mehr nehmen. Das Team von Trainer Tayfur Havutcu hat nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den Drittplatzierten Trabzonspor – und es somit in der eigenen Hand, noch Dritter zu werden.
Das Tor: 1:0 Almeida (45.).
Robertos Arbeitstag: Roberto konzentrierte sich heute vor allem auf seine Defensiv-Aufgaben. Und das mit Bravur: Er schaltete seinen Gegenspieler, Feners Offensivstar Miroslav Stoch, komplett aus und gewann nahezu alle Zweikämpfe.
Das Tor: 1:0 Almeida (45.).
Robertos Arbeitstag: Roberto konzentrierte sich heute vor allem auf seine Defensiv-Aufgaben. Und das mit Bravur: Er schaltete seinen Gegenspieler, Feners Offensivstar Miroslav Stoch, komplett aus und gewann nahezu alle Zweikämpfe.
Mittwoch, 2. Mai 2012
Ein Derby jagt das nächste
Das Spiel: Besiktas – Fenerbahce (Donnerstag, 19 Uhr, MEZ).
Die Lage: Nach dem turbulenten Derby gegen Fenerbahce (13 Gelbe Karten!) am vergangenen Sonntag trifft Besiktas am Donnerstag schon wieder auf den Stadtrivalen. Das Hinspiel der Play-Off-Runde haben die Adler trotz großer kämpferischer Leistung mit 1:2 verloren – diesmal soll endlich wieder ein Sieg her. Dabei muss Trainer Tayfur Havutcu auf Stammkeeper Rüstü Recber verzichten. Der Grund: Rüstü wurde vom türkischen Verband vorsorglich gesperrt, nachdem er nach dem Spiel am Sonntag vor laufender Kamera erzählte, dass er den Schiedsrichter im Spiel beleidigt habe. Dieser hätte jedoch nicht den Mumm gehabt, ihn vom Platz zu stellen. Da der zweite Torhüter Cenk Gönen verletzt ist, schlägt wohl die Stunde des dritten Mannes, Umut Kaya.
Robertos Perspektive: Roberto sinnt auf Revanche: „Das war eine ganz unglückliche Niederlage am Sonntag. Aber jetzt sind wir umso heißer, das Rückspiel zu gewinnen.“
Der Gegner: Für Fenerbahce geht es am vierten Spieltag der Play-Offs in die entscheidende Phase des Titelkampfs. Dank des Eigentors von Besiktas-Spieler Egemen Korkmaz im Spiel am vergangenen Sonntag ist der Tabellenzweite (43 Punkte) weiter ohne Punktverlust. Klar, dass das Team von Trainer Aykut Kocaman so weitermachen und den Abstand auf Tabellenführer Galatasaray (45 Punkte) verkürzen will. Dabei muss auch Fener auf seinen Stammkeeper verzichten. Volkan Demirel fällt sicher aus und auch der Einsatz von Kapitän Alex ist unsicher. Für ihn würde Emre spielen, kündigt Kocaman an: „Emre ist ein sehr wichtiger Spieler von uns, sowohl defensiv als auch offensiv. Falls Alex tatsächlich ausfallen sollte, wird er weiter vorne agieren."
Die Lage: Nach dem turbulenten Derby gegen Fenerbahce (13 Gelbe Karten!) am vergangenen Sonntag trifft Besiktas am Donnerstag schon wieder auf den Stadtrivalen. Das Hinspiel der Play-Off-Runde haben die Adler trotz großer kämpferischer Leistung mit 1:2 verloren – diesmal soll endlich wieder ein Sieg her. Dabei muss Trainer Tayfur Havutcu auf Stammkeeper Rüstü Recber verzichten. Der Grund: Rüstü wurde vom türkischen Verband vorsorglich gesperrt, nachdem er nach dem Spiel am Sonntag vor laufender Kamera erzählte, dass er den Schiedsrichter im Spiel beleidigt habe. Dieser hätte jedoch nicht den Mumm gehabt, ihn vom Platz zu stellen. Da der zweite Torhüter Cenk Gönen verletzt ist, schlägt wohl die Stunde des dritten Mannes, Umut Kaya.
Robertos Perspektive: Roberto sinnt auf Revanche: „Das war eine ganz unglückliche Niederlage am Sonntag. Aber jetzt sind wir umso heißer, das Rückspiel zu gewinnen.“
Der Gegner: Für Fenerbahce geht es am vierten Spieltag der Play-Offs in die entscheidende Phase des Titelkampfs. Dank des Eigentors von Besiktas-Spieler Egemen Korkmaz im Spiel am vergangenen Sonntag ist der Tabellenzweite (43 Punkte) weiter ohne Punktverlust. Klar, dass das Team von Trainer Aykut Kocaman so weitermachen und den Abstand auf Tabellenführer Galatasaray (45 Punkte) verkürzen will. Dabei muss auch Fener auf seinen Stammkeeper verzichten. Volkan Demirel fällt sicher aus und auch der Einsatz von Kapitän Alex ist unsicher. Für ihn würde Emre spielen, kündigt Kocaman an: „Emre ist ein sehr wichtiger Spieler von uns, sowohl defensiv als auch offensiv. Falls Alex tatsächlich ausfallen sollte, wird er weiter vorne agieren."
Sonntag, 29. April 2012
1:2 – Unglückliche Niederlage gegen Fenerbahce
Das Spiel: Fenerbahce – Besiktas 2:1 (2:1). Es ist eine uralte Weisheit im Fußball – aber sie bewahrheitet sich immer wieder: Wenn es sowieso schon nicht gut läuft, fehlt einem auch das Glück. Bei Besiktas durfte man dies mal wieder im Derby am eigenen Leib erfahren. Die Schwarzen Adler rannten, bis ihnen die Socken qualmten. Sie kämpften um jeden Ball. Aber das half in einem turbulenten Spiel (13 Gelbe Karten) alles nix. Kleiner Trost: Da auch Trabzonspor gegen Spitzenreiter Galatasaray mit 2:4 verlor, beträgt der Rückstand auf Platz drei weiterhin nur drei Punkte.
Die Tore: 0:1 Egemen Korkmaz (54.), 1:1 Stoch (57.), 2:1 Egemen Korkmaz (83., Eigentor).
Robertos Arbeitstag: Roberto zeigte eine starke Partie. Je länger das Spiel dauerte, desto besser bekam er Fenerbahce-Star Miroslav Storch in den Griff. Er spielte kluge Bälle in die Spitze und konnte sich auch immer mal wieder in die Offensive einschalten.
Die Tore: 0:1 Egemen Korkmaz (54.), 1:1 Stoch (57.), 2:1 Egemen Korkmaz (83., Eigentor).
Robertos Arbeitstag: Roberto zeigte eine starke Partie. Je länger das Spiel dauerte, desto besser bekam er Fenerbahce-Star Miroslav Storch in den Griff. Er spielte kluge Bälle in die Spitze und konnte sich auch immer mal wieder in die Offensive einschalten.
Samstag, 28. April 2012
Vor dem Derby: „Wir fürchten keinen Gegner“
Das Spiel: Fenerbahce – Besiktas (Sonntag, 18 Uhr, MEZ).
Die Lage: Die jüngere Bilanz der Schwarzen Adler ist verheerend: Nur ein Sieg aus den vergangenen 13 Spielen. Platz 1 und 2 sind schon längst außer Sichtweite – und auch im Kampf um Platz drei hat Besiktas Boden verloren. Der Rückstand auf Trabzonspor beträgt drei Punkte. Höchste Zeit also, um endlich die Kurve zu bekommen. Tendenziell gibt es dafür einfachere Aufgaben als ein Derby bei Fenerbahce. Aber Besiktas-Trainer Tayfur Havutcu ist selbstbewusst: „Wir fürchten keinen Gegner.“
Robertos Perspektive: Nach seiner Gelb-Rot-Sperre gegen Trabzonspor (0:1) ist Roberto wieder dabei – und fordert: „Wir müssen den Bock jetzt endlich umstoßen.“
Der Gegner: Nach einem 2:0-Sieg gegen Karabükspor im Türkischen Pokal löste Fenerbahce das Ticket fürs Finale. Ebenfalls erfolgreich waren die Kanarienvögel im Derbymatch gegen Galatasaray letzten Sonntag. Nach einem 2:1-Sieg meldete sich die Elf um Trainer Aykut Kocaman im Meisterschaftskampf zurück. Der Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray beträgt nur noch zwei Punkte. Doch Miroslav Stoch, der das entscheidende Tor am vergangenen Wochenende erzielt hat, warnt: „Noch haben wir gar nichts erreicht. Wir haben lediglich den Abstand verringert.“
Die Lage: Die jüngere Bilanz der Schwarzen Adler ist verheerend: Nur ein Sieg aus den vergangenen 13 Spielen. Platz 1 und 2 sind schon längst außer Sichtweite – und auch im Kampf um Platz drei hat Besiktas Boden verloren. Der Rückstand auf Trabzonspor beträgt drei Punkte. Höchste Zeit also, um endlich die Kurve zu bekommen. Tendenziell gibt es dafür einfachere Aufgaben als ein Derby bei Fenerbahce. Aber Besiktas-Trainer Tayfur Havutcu ist selbstbewusst: „Wir fürchten keinen Gegner.“
Robertos Perspektive: Nach seiner Gelb-Rot-Sperre gegen Trabzonspor (0:1) ist Roberto wieder dabei – und fordert: „Wir müssen den Bock jetzt endlich umstoßen.“
Der Gegner: Nach einem 2:0-Sieg gegen Karabükspor im Türkischen Pokal löste Fenerbahce das Ticket fürs Finale. Ebenfalls erfolgreich waren die Kanarienvögel im Derbymatch gegen Galatasaray letzten Sonntag. Nach einem 2:1-Sieg meldete sich die Elf um Trainer Aykut Kocaman im Meisterschaftskampf zurück. Der Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray beträgt nur noch zwei Punkte. Doch Miroslav Stoch, der das entscheidende Tor am vergangenen Wochenende erzielt hat, warnt: „Noch haben wir gar nichts erreicht. Wir haben lediglich den Abstand verringert.“
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